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Neues von Kater Bobby

Hallo Leute, liebe Kinder,

meine Güte, wie die Zeit vergeht! Aber wir hatten wirklich alle Pfoten und Hände voll zu tun.

Unsere Pflegestellen platzen aus allen Nähten. Immer wieder werden uns Katzen-Mütterchen hochträchtig oder gleich mit Nachwuchs gemeldet und dann heißt es hinfahren, abholen und unterbringen.

Meine Paten-Jungs sind ja schon vor ein paar Wochen ausgezogen, ihre Mama Rike hatte es dann in der letzten Woche geschafft. Sie ist in ihre neue Familie umgezogen und kann dort ihr neues Leben genießen. Selbstverständlich war sie vorher kastriert und gechipt worden. Kaum war der Umzug rum, zogen zwei kleine Wildlinge bei uns ein. Die müssen jetzt erstmal lernen, dass man den Zweibeinern vertrauen kann und wie schön es ist, gekrabbelt und beschmust zu werden. Bis jetzt haben sie nur eine riesige Angst vor den Menschen und das zeigen sie mit fauchen, knurren und spucken. Aber Tante Doris, Papa und Mama werden das schon schaffen. Und dann sind wir ja auch noch da.

Im Moment machen wir noch bei zwei Babys den Cat-Sitter. Die beiden Kleinen mussten noch so ein paar Sachen lernen, bevor sie ihr neues Zuhause erobern können. Aber das habe ich schon locker geschafft und die Beiden können dann in der nächsten Woche ihr Köfferchen packen und die neue Familie übernehmen. Ist echt ganz schön anstrengend und die Jugend von heute hat doch kaum noch Respekt vor Älteren.

Ich wollte den kleinen Pupsis (ca. 10 Wochen alt) nur sagen, dass ich der Boss bin und das Sagen habe. Ich habe sie nur etwas angeknurrt und was macht da der kleine Junge? Plusterte sich auf – sah aus, als ob er in eine Steckdose gepackt hätte – und fauchte und knurrte mich an – dieser kleine Pampers-Rocker. Machte den kleinen, großen Macker, nur um seiner Schwester zu imponieren. Da habe ich ihn auch angefaucht und bin dann gegangen. Er hat natürlich gemeint, mich in die Flucht geschlagen zu haben und seine Schwester hat ihm dann die Öhrchen abgeleckt und ihn zum absoluten Helden erklärt. Ich habe ihm den Erfolg gegönnt!

Bei dem tollen Wetter wollen wir natürlich so viel wie möglich im Hof sein und uns in die Sonne legen. Ich versuche Mama immer zu überreden, uns doch raus zu lassen. Ich setze mich zum Beispiel vor die Tür und fange an zu jammern, klappt  eigentlich recht gut. Ich habe es jetzt mal den ganzen Tag gemacht – ich meinte zumindest, dass es Tag war, muss mich aber wohl doch verguckt haben. Draußen war es nämlich dunkel und Mama wollte eigentlich schlafen. Ich habe aber weiter gejault und dann hat Mama die Tür doch aufgemacht. Ich also raus und upps draußen war es dunkel und keine helle Sonne zu sehen. Mama hat dann doch glatt die Tür zugemacht und ich war alleine draußen in der finsteren Nacht. Ich habe mich dann sofort umgedreht und wollte wieder rein. Man weiß ja nie, welche bösen Monster im Dunkeln auf arme kleine Bobbys warten. Mama hat dann zum Glück die Tür wieder aufgemacht und seitdem hat sich das mit dem Jaulen (natürlich von innen) vor der Tür erledigt. Ich sage Euch, ich fand das ganz schön gemein und in der Nacht habe ich dann nicht bei Mama geschlafen. Soll sie doch alleine liegen, man setzt mich nun mal nicht ungestraft vor die Tür. Aber wir haben uns dann doch wieder vertragen und jetzt muss ich ganz schnell schauen, ob Mama schon richtig im Bett ist.

Tschö bis bald

Euer Kater Bobby und Prinzessin Leila

vom Katzenschutzverein Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.

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