„2024 war das schwierigste Jahr, das ich in 40 Jahren Tierschutzarbeit erlebt habe“, begann Anita Andres, erste Vorsitzende des Vereins, ihren Rückblick im Rahmen der Mitgliederversammlung am ersten Adventssamstag 2025. Nicht nur, dass sich die laufenden Ausgaben für Futter, Streu und Tierarzt drastisch erhöht haben. Zu schaffen machte den Tierschützern vielmehr die explosionsartig angeschwollene Flut an Abgabe- und Fundtieren.
„Wir erleben laufend, dass in der Nähe von Autobahnausfahrten, an Rast- und Parkplätzen immer wieder Katzen, vor allem auch trächtige Katzen oder Muttertiere mit Babys ausgesetzt werden. Teilweise entsorgen illegale Züchter ihre Tiere so auf einen Schlag. Oft sind die Tiere krank oder haben Gendefekte durch Inzucht. Die durchweg ehrenamtlich arbeitenden Pflegestellen sind oft überbelegt, manchmal sind sogar die Badezimmer besetzt. Zu bewältigen ist die Aufgabenflut nur durch die engagiert arbeitenden ehrenamtlichen Helfer, bei denen sich Anita Andres im Namen des Vereins bedankte.
Gespannt verfolgten die anwesenden Mitglieder den Kassenbericht von Kassenwartin Peggy Ley, in deren Vortrag sich die stark gestiegenen Tierarzt- und Futterkosten im Gegenzug zu den stagnierenden Einnahmen, vor allem bei den Spenden, widerspiegelten.
Nach dem Bericht der Kassenprüfer wurde der Vorstand einstimmig entlastet und in der bisherigen Besetzung wieder neu gewählt: Anita Andres, 1. Vorsitzende; Marion Schöberl, 2. Vorsitzende; Peggy Ley, Kassenwartin; Christine Efferz, Schriftführerin.
Neu hinzu gekommen ist Thomas Trösser, der künftig als Beisitzer den Vorstand - vor allem im Bereich PR - verstärken wird.
Im Anschluss wurden von den Mitgliedern intensiv Möglichkeiten diskutiert, wie man bei der Vereinsarbeit unterstützen und die finanzielle Situation des Vereins verbessern könnte. Letztlich wurde eine Helfergruppe eingerichtet in der sich praktisch alle Anwesenden künftig zur Mitarbeit bereit erklärten.
Der Verein freut sich über jede Art von Hilfe – sei es Futter-Spenden oder eine kleine finanzielle Aufmerksamkeit – Spendenbescheinigungen können ausgestellt werden – unter IBAN: DE 27 5775 1310 0000 8154 31 Kreissparkasse Ahrweiler. Weitere Infos unter www.katzenschutz-aw.de .
Foto (von links): Anita Andres, Peggy Ley, Christine Efferz, Marion Schöberl, Thomas Trösser
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